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Herstellung

Herstellung eines 3D-Drucks

Der Begriff 3D Printing ist etwas irreführend, da er langläufig für alle aufbauenden bzw generativen Herstellungsverfahren verwendet wird. Mit 3D Printing 3D-Druck (3DP) im engeren Sinne sind aber nur Verfahren gemeint bei den durch Aufsprühen eines flüssigen Binders pulverförmiges Material (Gips/Stärke/etc) schichtweise verbunden wird. Gemeinsam ist jedoch allen Verfahren, daß Sie Objekte schichtweise erzeugen, keine Formen benötigen und allein mit elektronischen Konstruktions- oder Scan-Daten arbeiten. 

Unter dem Reiter Verfahren geben wir Ihnen einige Informationen und eine Linksammlung mit Quellen als Einstieg zu den verschiedenen Herstellungsverfahren und Materialien.

In unserem Haus stellen wir Objekte nach dem 3DP Verfahren her. Wir verwenden dazu Equipment der Firma Z Corporation / 3D Systems, mit dem wir hochdetaillierte und 24-bit farbige Modelle herstellen. Die Stärken der Zprinter bzw. Projet x60 Serie sind deren einzigartige Geschwindigkeit und die Möglichkeit ihr Modell in brillianten Farben erscheinen zu lassen. Wir empfehlen Ihnen diese Technik insbesondere für die Herstellung von Konzept- und Designmodellen, sowie für die Herstellung von mechanisch wenig beanspruchten Funktionsmodellen. Herausragend ist auch die Genauigkeit des Farbauftrages.

Das Herstellungsverfahren bei 3D Printing is zweistufig:

 

Schritt 1: Herstellung des “Rohlings”

Schritt 2: Infiltration
Die Herstellung des Rohlings kann man als der formgebende Schritt sehen. Die Infiltration mit einem Reaktivpolymer (CA, EP, PU) verleiht dann dem Modell die endgültigen mechanischen Eigenschaften, sowie die brillianten Farben. Aufgrund unseres Wissens können wir für Sie Modelle herstellen, die zwischen einer mechanischen Festigkeit von ungebranntem Ton und den mechanischen Eigenschaften, die man z.B. für ein vollfunktionsfähiges Skateboard benötigt variieren. Natürlich wollen wir Ihnen auch nicht die Grenzen der Herstellungstechnik verschweigen. Das verwendete Material ist nicht transparent. Es ist nicht elastisch. Strukturen mit Teilstrukturen von unter 2 mm Stärke sind schwierig herzustellen, solche Aufträge nehmen wir nur nach eingehender Prüfung an. Bitte nicht verwechseln mit Oberflächendetails. Diese sind machbar und auch erkennbar bis zu einer Größe von 0.1 mm. Die Maßstabsgenauigkeit beträgt ebenfalls 0.1 mm. 

Das “Material”

Der verwendete Werkstoff zp150 basiert auf mineralischem Gips und PVA. Er ergibt reinweiße Modelle, die einen hochwertigen keramischen Eindruck vermitteln. Das Material ist optimal für eine vielfarbige Darstellung und eignet sich auch für die Herstellung von Modellen mit beweglichen Teilen. Durch Infiltration mit diversen Kunststoffen oder Salzen erzielt man die finalen Eigenschaften hinsichtlich mechanischer Stabilität, Oberfläche und Lichtbeständigkeit. Durch Nachbehandlung wie Sandstrahlen und Lackieren können auch glatte und glänzende Oberflächen erzielt werden.

 

 
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